Biografie

An dieser Stelle schreiben wir stets Laiths musikalische Geschichte fort. Wir wünschen Dir viel Spaß bei dieser kleinen Zeitreise.

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1972: Geburt und Auswanderung
Laith erblickt am 20. Februar 1972 in Karlsruhe als Sohn eines irakischen Vaters und einer deutschen Mutter das Licht der Welt. Schon kurz darauf zieht die Familie aus beruflichen Gründen in die USA – jedoch nicht für lange.
1979: Rückkehr nach Deutschland
Die Familie kehrt aus den USA zurück und wird in Mannheim sesshaft, wo Laith bis heute lebt.
1989: Musikalische Gehversuche
Seine ersten musikalischen Erfahrungen macht Laith mit der elterlichen Heimorgel. Allerdings ist dies nicht die Erfüllung seiner Träume, sodass er mit 17 beginnt auf seiner ersten Gitarre einem Ziel nachzueifern: Gitarrist in einer Heavy-Metal-Band zu werden. Er experimentiert mit der deutschen Sprache bereits in seinen ersten Songs. Allerdings findet er dafür weder in Heavy-Metal- noch in Coverbands eine Plattform. Also verfasst Laith fleißig Demo-Tapes und versendet sie an alle großen Plattenfirmen – ohne Erfolg: es hagelt Absagen! Schließlich beginnt er eine Lehre zum Röntgenassistenten.
1998: Schallbau
1998 kommt Laith schließlich in die Schallbaustudios nach Offenbach, welche ein Jahr zuvor von Ralf Hildenbeutel, Matthias Hoffmann und Steffen Britzke gegründet wurden. Dort wird gerade das erste Album eines verheißungsvollen Duos namens Vega aufgenommen. Laith singt einen Song für das Album ein und geht schließlich mit der Band auf Tour. Gleichzeitig singt er bei „The Spirit of the Greedy Bunch“ und schließt Freundschaften mit Musikern, die ihn bis heute begleiten.
2000: 'Bilder von dir' & 'Ich will nur wissen'
Zusammen mit dem Schallbau-Team entsteht die Idee, eine deutsche Version des Songs “Everlasting Pictures” aufzunehmen, den Steffen Britzke alias Stevie B-Zet einige Zeit zuvor für Darlesia Cearcy produziert hat. Dies ist die Geburtsstunde von „Bilder von Dir“. Seine begonnene Ausbildung zum Röntgenassistent bricht Laith daraufhin ab, um sich ganz der Musik zu widmen. Nach anfangs zögerlichem Erfolg mausert sich die „Bilder von Dir“-Single mehr und mehr zum Hit. Somit lässt das Debütalbum „Ich will nur wissen“ nicht lange auf sich warten.
2001: Sony BMG
Der Erfolg des Debütalbums macht den Plattenriesen Sony BMG auf Laith aufmerksam, der ihn kurzerhand unter Vertrag nimmt. Aus dieser Verbindung geht eine leicht abgeänderte Form des Longplayers „Ich will nur wissen“ hervor.
2002: 'Melomanie'
Bereits im Frühjahr 2002 erscheint Laiths zweites Album namens „Melomanie“. Damit übertrifft er schließlich den Erfolg seines Debütalbums, nicht zuletzt dank der eingängigen Singleauskopplung „Dein Lied“. Nicht nur die steigenden Verkaufszahlen (über 150.000 verkaufte Einheiten), sondern auch eine Nominierung für den ECHO in der Kategorie „Rock/Pop national“ (neben Größen wie Herbert Grönemeyer und Xavier Naidoo!) sind der Lohn für seine Arbeit.
2004: 'Für alle'
Im Dezember 2003 erscheint die lang erwartete Single namens „Alles an Dir“. Sie gibt einen ersten Eindruck vom kurz darauf erscheinenden Album „Für alle“, das blitzartig auf Platz eins der deutschen Alben-Charts schießt. Laith toppt diese Sensation und absolviert eine bis heute legendäre „Für alle“-Tour, während der er über 50.000 Fans begeistert und das bis dato größte Event unter seinem Namen zu einem höchst erfolgreichen Abschluss bringen kann. So erfolgreich, dass im Herbst 2004 das langersehnte Live-Album von eben jener Tournee erscheint.
2004: Vorentscheid zum Eurovision Song Contest
Mit der zweiten Single „Höher“ nimmt Laith an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2004 teil, kann sich aber nicht gegen Stefan Raab und Max Mutzke mit ihrem Hit „Can’t Wait Until Tonight“ durchsetzen.
2005: 'Die Frage wie'
Schon während den an die „Für alle“-Tour angrenzenden Open Air-Auftritten bekommen die Fans den ersten Song „Leb den Tag“ aus dem neuen Studioalbum zu hören. Die Single erscheint kurz darauf am 1. August 2005. Einen Monat später geht der neue Longplayer namens „Die Frage wie“ an den Start, der erstmals neben der altbekannten Version auch als „Dual Disc“ aufgelegt wird. Die eine Seite beinhaltet das reguläre Album, die Rückseite jede Menge DVD-Material, das Lust auf die im Oktober 2005 beginnende Tour macht. Für etwas Unruhe sorgt Laiths Ankündigung, im darauffolgenden Jahr eine künstlerische Pause einzulegen. Diese beschränkt sich jedoch nur auf neues Material, sodass die Fans im Sommer 2006 ein grandioses Open Air in Hanau miterleben dürfen.
2007: 'Die Liebe zum Detail'
Das alte Jahr 2006 verabschiedet sich mit der frohen Botschaft, dass Laith und seine Band zu Aufnahmen für ein in 2007 erscheinendes Album im Studio seien. Tatsächlich erscheint im Mai 2007 die erste Single „Keine wie Du“, an deren Auswahl auch unser Fanclub erstmals mit einer exklusiven Mitgliederabstimmung beteiligt ist. Ausgekoppelt wird sie aus dem im Juni 2007 veröffentlichten Longplayer „Die Liebe zum Detail“, der maßgeblich Laiths neue Liebe zum Thema hat. Diese bewegende Erfahrung ist so tiefschürfend, dass Laith noch im selben Jahr heiratet.
2008: Bundesvision Song Contest
2008 tritt Laith beim von Stefan Raab ins Leben gerufenen Bundesvision Song Contest in Hannover an. Gegen seine Kontrahenten, darunter „Subway to Sally“ oder „Clueso“, hat er allerdings keine Chance, sodass er lediglich auf Platz neun landet.
2008: Abschied von Schallbau
Nach acht erfolgreichen Jahren trennen sich die Wege von Laith und Schallbau. Als Retrospektive dieser Zeit erscheint im Herbst 2008 das Album „2000–2008: Best Of“. Dass dieser Rückblick zugleich Zäsur ist unterstreicht Laith mit den Worten: „Es gibt noch so viel mehr, das ich mag und das möchte ich die Leute wissen lassen.“
2009: 'Session'
Laiths Visionen zu seiner musikalischen Zukunft sorgen für Unruhe sowohl im Fanlager, als auch bei der Plattenfirma. Von Anfang an sah sein Plattenvertrag mit Sony BMG sechs Studioalben vor. Insofern warfen Zwistigkeiten mit dem Label kein gutes Licht auf ebendieses sechste, im Sommer des Jahres 2009 erscheinende Album „Session“. Durchaus symptomatisch für diese Zeit des Umbruchs enthält es außer der Eigenkomposition „Der Sturm“ ausschließlich Coverversionen. Ein Großteil der Fans ist enttäuscht. Die Platte hält sich nur drei Wochen und auch nur um Platz 30 in den deutschen Albumcharts. Die im darauffolgenden Herbst beginnende Tournee durch ganz Deutschland ist in der Folge nur mäßig besucht.
2011: 'Der letzte deiner Art'
Vier Jahre sind vergangen, seit Laith mit neuen, eigenen Songs seine Fans begeisterte. Die Spannung ist daher groß, was von dem angekündigten Album „Der letzte deiner Art“ zu erwarten ist. Spannend ist es auch deshalb, weil es das erste Werk ist, welches ohne das Produzententeam Schallbau und ohne Sony BMG entstanden ist. Laith arbeitet inzwischen unter dem Label der „7 days music entertainment AG“. Als Produzent zeichnet sich Kiko Masbaum verantwortlich, der schon mit Unheilig oder Thomas Godoj Erfolge verzeichnen konnte. Die Single „Sicher sein“ kann zwar in den Charts nicht an bisherige Erfolge anknüpfen, kommt bei den Fans aber insgesamt gut an. Was der Single nicht gelingt, schafft schließlich das Album: Es klettert bis auf Platz fünf der LP-Charts.
2012: Peter Maffays Tabaluga
Eines schönen Tages, so wird Laith später rückblickend erzählen, klingelt sein Telefon und kein geringerer als Altmeister Peter Maffay ist am anderen Ende. Er möchte Laith für seine anstehende Tabaluga-Tournee gewinnen. Laith sagt spontan zu und schlüpft schließlich bei etlichen Auftritten im Musikmärchen „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ in die Rolle des Kuckuck. Vor allem aber sein Duett mit Peter Maffay „Dafür sind Freunde da“ sorgt für Begeisterung bei Publikum und der Maffay-Band. Freundschaften und Beziehungen werden geschlossen, die maßgeblichen Einfluss auf das kommende Album haben werden.
2014: 'Was wenn alles gut geht'
Durch die Zusammenarbeit mit Peter Maffay lernt Laith schließlich Peter Keller kennen, ein Mitglied der Maffay-Band und selbst Produzent. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und stellen vor allem musikalisch viele Gemeinsamkeiten fest. So scheint es nur folgerichtig, dass eben jener Peter Keller Laiths neues Album „Was wenn alles gut geht“ produziert und Laith wieder bei Sony unter Vertrag geht, diesmal jedoch nicht unter dem BMG-, sondern dem RCA-Label. Kellers Nähe zum etwas härteren Rock ist schließlich deutlich hörbar, was der Sache keinesfalls schadet und interessanterweise auch keinen Widerspruch zum Thema der Platte darstellt. Laith arbeitet in seinen neuen Songs fast durchweg seine Lebenskrise auf, die ihn nach dem „Session“-Album musikalisch wie seelisch hat straucheln lassen. Dieses Rezept hat spontan Erfolg: „Was wenn alles gut geht“ klettert auf Platz zwei der Charts und ist nach „Für alle“ sein bislang erfolgreichstes Album.
2016: 'Wieder unterwegs'
Bereits Ende 2015 werden das Erscheinen des neuen Longplayers im darauffolgenden Sommer, wie auch eine im Herbst anschließende, umfangreiche Deutschlandtournee bekanntgegeben. Wohl in Anlehnung an den Titel „Frühling“ aus dem Vorwerk „Was wenn alles gut geht“ trägt das neue Album den Namen „Wieder unterwegs“.

 

Wird fortgesetzt…