Erstes Fanclub-Exklusiv-Interview
von 2004
"Laith stellt sich Euren Fragen "
Das Interview wurde einst in der Erstausgabe unseres Clubmagazins "Clubber" veröffentlicht.
Hallo Laith,
allem voran möchten wir uns dafür bedanken, dass Du bei allem Stress, den Du momentan hast, Zeit für Deinen Fanclub und unsere Fragen hast. Sie stammen allesamt von Deinen Fans und wir möchten sie Dir natürlich nicht vorenthalten.
Frage:
Vor kurzem ging Eure furiose „Für alle”–Tour zu Ende, während der Ihr mehr als vier Wochen regelmäßig vor unzähligen Menschen aufgetreten seid. Kehrt nun mit der Ruhe nicht auch eine gewisse Leere ein?
Laith:
Natürlich entsteht eine Leere, nachdem man eine so lange mit geregelten Zeiten und dermaßen vielen Eindrücken
konfrontiert wurde, doch das ist normal.
Frage:
Wie können wir uns denn Euer Tourleben vorstellen? Ist es mehr Stress, mehr Vergnügen oder doch mehr eine Mischung aus bei dem?
Laith:
Ruhe, Hektik, Langeweile,
Aufregung, Stress, Ärger, Freundschaft, Streit, Versöhnung …
Ich könnte endlos weitermachen.
Frage:
Wer wählt denn eigentlich die Songs für Eure Gigs aus und nach welchen Kriterien geschieht das?
Laith:
Normalerweise schlägt Tommy einen Ablauf vor, den wir dann gemeinsam beurteilen. Die Richtlinien sind die Länge und die Art des Konzertes, sowie der Faktor Abwechslung.
Frage:
Das Leben eines Musikers besteht ja nicht nur aus Live-Auftritten!
Welche Seite Deines Jobs gefällt Dir am wenigsten und wann denkst Du: „Klasse!”?
Laith:
Das Fernsehen war mein bisher unbeliebtestes Medium, alles andere mag ich sehr gerne.
Frage:
Welche Rolle spielen Fans dabei? Wie nimmst Du z. B. unseren Fanclub wahr?
Laith:
Selbstverständlich verfolge ich Eure Aktionen, allein schon deswegen, weil Ihr alles aus eigenem Antrieb auf die Beine stellt – sehr gut – und weil man doch immer das ein oder andere nette Detail erfährt.
Frage:
Unser Club ist in erster Linie eine Gemeinschaft von Fans Deiner Musik und nicht Deiner Person. Wir kennen die Geschichte des ersten offiziellen Fanclubs und wählten daher ganz bewusst unser Motto „Melomanie statt Laithomanie”. Wann fühlst Du Dich als Mensch mit dem Beruf Musiker eher bedroht als geschmeichelt?
Laith:
Bedroht fühlte ich mich noch nie, doch es ist leicht, mich auf Grund von Meinungsbildungen
zu missverstehen. Wenn mich andere Menschen zu ihrem Eigentum machen wollen, reagiere ich etwas ungehalten.
Frage:
Einen typischen Laith Al-Deen – Song zu schreiben scheint uns alles andere als einfach zu sein. Wie entsteht der zündende Funke für einen Titel und sein Arrangement und wie lange dauert es von der Idee bis zum fertigen Lied?
Laith:
Ist nicht pauschal zu beantworten. Manche Songs benötigen Wochen um zu reifen,
andere sind in Minuten geschrieben. Durch die Arbeit im Team wird der Ablauf dann auch noch mal verändert.
Frage:
Wenn Du zurückblickst, was war als Musiker Dein bisher schönstes und was Dein unangenehmstes
Erlebnis?
Laith:
Auf diese Frage kann ich schon seit Jahren keine präzise Antwort geben. Ich würde mich doch nie entscheiden
wollen und können.
Frage:
Welche musikalischen Pläne schmiedest
Du für die Zukunft? Wo siehst Du Dich z. B. in ein paar Jahren?
Laith:
In jedem Fall auf der Bühne. Alles andere ist schwieriger
vorauszusagen. Ob ich irgendwann mal selbst Bands produziere, steht noch aus.
Frage:
Natürlich
wollen wir auch wissen wann Dein Live-Album erscheinen
wird! Gibt es denn auch eine Live-DVD?
Laith:
Wenn alles gut geht, erscheint die Platte September/Oktober 2004. Eine DVD will ich erst machen wenn es „so richtig
was“ zu sehen gibt.
Frage:
Die letzte Frage, die wir Dir stellen möchten, hat uns sehr amüsiert.
Wir hoffen, sie erreicht dasselbe bei Dir: hast Du schon mal unter falschem Namen bei einem Radiosender angerufen und Dir einen Deiner Songs gewünscht?
Laith:
Nein... Grüße aus Monnem! Laith
|