Labyrinth

Album: Für alle

Musik: A. C. Boutsen
Text: A. C. Boutsen

Manchmal ist es näher als die Hand vor Augen.
Manchmal ist's unendlich weit entfernt.
Ich habe die Ruhe, die alles verbindet
nie kennengelernt.

Kurze Nächte, so viel heller als lange Tage.
Ein kleines Stück davon kannst du mir nicht verwehren.
Ich werde an dich denken, werde nach dir fragen
und schaue der Zeit hinterher.

Und taumel durch ein großes Labyrinth.
Kein fester Boden auf dem ich stehe.
Zerbrechlich sind die Tage,
brüchig sind, sind die Wege auf denen ich gehe.

Ich bleibe stehen, trotzdem geht alles weiter.
Im eigenen Leben manchmal Passagier,
erkennne das Ausmaß, bin verzweifelt heiter
und wünschte du wärest jetzt hier.

Wir schaun einfach zu, wie der Himmel verglüht
und warten ab, was wohl bleibt, ob der Schein nur trügt
oder ob nicht schon der erste neue Wind
alles wiederbringt.

Und taumel durch ein großes Labyrinth.
Kein fester Boden auf dem ich stehe.
Zerbrechlich sind die Tage,
brüchig sind, sind die Wege auf denen ich gehe.

Sag, suchst du die Nähe meistens auch in weiter Ferne?
Sehnst dich nach dem Neuen
und stehst doch auf altem Grund.
Ich stehle mir ein Lachen, zähle die Stunden allzu gerne.
Laß sie durch meine Hände rinnen, bis du wiederkommst.

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