Viel davon

Album: Für alle

Musik: A. C. Boutsen
Text: A. C. Boutsen

 

Dem Wind gehör'n die leeren Strassen,
verwischt die Namen, die hier stehen.
Dass sich hier einst unsere Träume trafen
kann man schon lange nicht mehr sehen.

All die endlos langen Tage,
all die Unbefangenheit,
all das ohne Wenn und Aber,
jede Kleinigkeit.

Nein, viel ist davon nicht geblieben,
viel ist davon nicht geblieben.

Mir ist, als höre ich unsere Stimmen
aus einer längst vergangenen Zeit.
Liebten das Meer, konnten nicht schwimmen.
Das hatten sie uns nie gezeigt.

All die tausend neuen schritte,
all die Sterne zum greifen nah,
jedes Danke, jedes Bitte,
das uns heilig war.

Nein, viel ist davon nicht geblieben,
viel ist davon nicht geblieben.

Alles, was wir uns versprachen,
alles, was uns mut gemacht,
alles, was wir uns vergaben,
an manchem Tag, in mancher Nacht.

All das Funkeln uns'rer Augen,
alles was für uns so war,
was wir miteinander teilten,
was mit uns geschah.

Nein, viel ist davon nicht geblieben,
viel ist davon nicht geblieben.

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